2MR – Das Festival der guten Beispiele

Am Montag, den 4. Mai 2026, fand in Hamburg die 2MR-Konferenz, eine gemeinsame Veranstaltung von Save Social – Networks For Democracy und KING CONSULT | Kommunikation, statt. Als Festival, das sich der Stärkung demokratischer sozialer Medien verschrieben hat, präsentierten Kommunikationsprofis aus Wirtschaft, Kultur, Medien, Kommunen und Verwaltung erfolgreiche Beispiele für offene Netzwerke ohne Big-Tech – alles unter dem Motto „The Social Media of Tomorrow“. Die Veranstaltung zeigte: Die Zukunft sozialer Medien wird heute aktiv mitgestaltet.

Die 2MR bot eine Plattform für den Austausch über dezentrale, gemeinwohlorientierte Alternativen zu kommerziellen Plattformen. Im Mittelpunkt standen praktische Anwendungen, Best-Practice-Beispiele und visionäre Ansätze, um soziale Medien wieder zu einem Werkzeug für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu machen.

Medienresonanz: Vorberichterstattung und Erwartungen

Bereits im Vorfeld der Konferenz weckte die 2MR großes Interesse in Medien und Fachkreisen. So thematisierte Deutschlandfunk Kultur in einem Beitrag die Frage, wie soziale Medien für die Demokratie zurückgewonnen werden können. Die Zeit-Stiftung kündigte die Veranstaltung als „Festival der guten Beispiele“ an und betonte damit den innovativen Charakter der 2MR. Auch regionale Medien heute in Hamburg, Szene Hamburg, die Woche der Meinungsfreiheit und NextMedia Hamburg integrierten die 2MR in ihre Veranstaltungskalender. 

Besonders bemerkenswert war die Vernetzung mit Stiftungen und Initiativen: So kündigte Save Social in einer Pressemitteilung die Teilnahme von 16 deutschen Stiftungen an, die gemeinsam einen eigenen Mastodon-Server aufbauen – ein konkretes Beispiel für die auf der 2MR diskutierten dezentralen Lösungen. Auch GustoRegio berichte über die Beteiligung von Jochen Braasch an der Konferenz.

Auf LinkedIn teilten Branchenexpert:innen wie die Schöpflin Stiftung (Post), Michael Foster (Post) und Alma Spribille (Post) ihre Erwartungen und unterstrichen die Bedeutung der 2MR für die Zukunft digitaler Kommunikation.

Medienresonanz: Nachberichterstattung und Ergebnisse

Die 2MR hinterließ auch nach dem Event deutliche Spuren in der Medienlandschaft. Carsten Brosda, Mediensenator in Hamburg, positionierte sich in Interviews klar gegen ein Verbot sozialer Medien und bezeichnete dies in der FAZ und bei Newsroom als „Kapitulationserklärung“. Stattdessen plädierte er für regulatorische Rahmenbedingungen, die demokratische Alternativen stärken.

Der NDR berichte über die Gründung einer eigenen Social-Media-Plattform auf Mastodon durch Hamburger Stiftungen – ein direktes Ergebnis der auf der 2MR geführten Diskussionen (Artikel). Auch TURI2 griff das Thema auf und beschrieb, wie Save Social einen Mastodon-Server für 16 Stiftungen startet.

Ein besonderes Highlight der redaktionellen Berichterstattung war der Beitrag in den tagesthemen, der die 2MR und ihre Ziele einem breiten Publikum vorstellte. Das Video kann hier eingesehen werden:

Außerdem gab es einen Beitrag im Hamburg Journal: 

    Dokumentation und Nachbereitung: Aufzeichnungen und Fotos

    Für alle, die die Konferenz verpasst haben oder die Inhalte vertiefen möchten, stehen Aufzeichnungen und Fotos zur Verfügung:

      Fazit: 2MR als Impulsgeber für demokratische soziale Medien

      Die 2MR-Konferenz 2026 hat einmal mehr bewiesen, dass es praktikable Alternativen zu den dominierenden Big-Tech-Plattformen gibt. Durch den Austausch von Expert:innen, die Vorstellung konkreter Projekte und die breite Medienresonanz wurde deutlich: Die Gestaltung sozialer Medien als demokratischer und gemeinwohlorientierter Raum ist nicht nur wünschenswert, sondern machbar. Die 2MR bleibt damit ein wichtiger Impulsgeber für die Zukunft digitaler Kommunikation.

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